Mobile Security – das 10-Punkte-Programm

Laut Prognosen der IDC wird die mobile Workforce 2013 weltweit bereits aus 1,2 Mrd. Mitarbeitern bestehen. In bereits zwei Jahren sollen also 35 Prozent der gesamten berufstätigen Bevölkerung zumindest teilweise Mobile Professionals sein. Die Yankee Group sagt sogar für Ende dieses Jahres voraus, dass weltweit mehr als 57 Prozent aller Mitarbeiter „ein Smartphone am Arbeitsplatz einsetzen“.

Eindeutig ist, dass Mobile Computing rasant an Fahrt gewinnt. Im gleichen Tempo sollte auch das Thema Mobile Sicherheit an Wichtigkeit für Unternehmen zunehmen. Denn neben den Vorteilen von mobilen Endgeräten im Unternehmenseinsatz (Steigerung von Effizienz und Arbeitsmoral, Verbesserung der Datengenauigkeit und -verfügbarkeit sowie mögliche Reduzierung der Betriebskosten) bestehen auch etliche zusätzlich entstehende Risiken, wie beispielsweise Abhören/Abfangen des Datenverkehrs, Datenverlust einschließlich Passwörter fürs Unternehmensnetzwerk durch verlorene Smartphones/Tablets/Notebooks oder auch Malware-Befall.

Remote Management und Datenschutz stellen daher ITK-Abteilungen vor deutliche Herausforderungen. Die Mobile-Spezialisten der SAP-Tochter Sybase empfehlen, Sicherheitsrichtlinien und -funktionen im mobilen Bereich einzuführen, Tools für das von Mobile Device Management einzusetzen und folgende zehn Punkte besonders zu beachten:

  • 1. Wahrnehmung aller Sicherheitsbedrohungen durch mobile Geräte wie Verlust, Malware, Bugs oder überholte Betriebssystem-Versionen.
  • 2. Einführung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien für mobile Geräte, Sensibilisierung der Mitarbeiter.
  • 3. Einsatz einer Mobile Management Platform, die es der IT erlaubt, eine Vielfalt an Geräten und Betriebssystemen zentral zu implementieren, zu konfigurieren und zu managen (idealerweise sowohl private als auch unternehmenseigene Geräte).
  • 4. Nutzen von Mobile Management Tools, die Einblick in den Gerätestatus liefern, so dass Sicherheitslücken schnell identifiziert und automatisch behoben werden können.
  • 5. Einschränkung bekannter Schwachstellen, z. B. im Zusammenhang mit Applikations-Download, Location-spezifischer Kamera-Restriktion (vgl. Kamera-Verbot in Banken) etc.
  • 6. Einführung eines Portfolios an Device-Security-Lösungen, die alphanumerische Passwörter, Authentifizierung, Verschlüsselung und Remote Wipe (Fernlöschung)
    umfassen.
  • 7. Kontrolle von Download, Installation und Konfiguration jeglicher Apps, die Nutzern Zugang zu Unternehmensinformationen verschaffen.
  • 8. Abwägung von Server Software vs. Managed Mobility Services, wobei letztere eine schnellere, günstigere und flexiblere Art der Gerätekontrolle bieten.
  • 9. Anbieten einer breiten Gerätepalette, da es die Akzeptanz mobiler Lösungen steigert, wenn Mitarbeiter ihr bevorzugtes Gerät einsetzen können.
  • 10. Dialogfreie Wartung und Kontrolle von Geräten – entweder “Online”/Over The Air (OTA) per Mobilfunk – oder durch integrierte Regeln zur Offline-Ausführung.

40% der Smartphoner liebäugeln m. iPhone

Trotz technisch gleichwertiger Pendants erfreut sich das iPhone aus dem Hause Apple weiterhin größter Beliebtheit. Und so soll es laut einer Umfrage auch bleiben, wenn die von preisgenau.de zitierte Untersuchung “2011 European Mobile User Study” Recht behalten sollte. Hierfür wurden europäische Smartphone-Nutzer gefragt, mit welchem Betriebssystem der Nachfolger ihres jetzigen Mobiltelefons ausgestattet sein sollte. Danach würden 40 Prozent zu iOS greifen, Android würde mit 19 Prozent weit abgeschlagen etwa auf dem Niveau vergleichbarer Untersuchungen von vor einem Jahr liegen – und genau das macht diese Zahlen so fragwürdig. Laut der Yankee Group-Untersuchung liegt BlackBerry OS mit 17 Prozent auf Rang 3, gefolgt von Nokia (Symbian, WP7) mit 15 Prozent.

Unternehmen investieren ’11 in mobile Anwendungen

Sybase Enterprise Mobility Guide 2011Laut einer neuen Studie von Kelton Research, die das SAP-Unternehmen Sybase wollen 90 Prozent aller IT-Manager 2011 in neue mobile Anwendungen investieren. Nahezu 50 Prozent der Befragten sehen überdies das Management mobiler Anwendungen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Daher offeriert Sybase mit dem Enterprise Mobility Guide 2011 ein 130 Seiten umfassendes Kompendium zum Thema Mobilitätslösungen im Unternehmenseinsatz. Das Dokument mit den Zielgruppen IT- und Business Manager behandelt laut Anbieter aktuelle Trends im Bereich Mobile Device Management und Anwendungsentwicklung für Plattformen wie Android, BlackBerry OS und iOS sowie populäre mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets.

Die Beiträge stammen von Mobile Business-Spezialisten aus Unternehmen wie Accenture, Google, Motorola, Orange, RIM, Samsung, Verizon, Enterprise Mobility Forum sowie natürlich Sybase und SAP. Zudem wurden über 30 Marktstudien und -prognosen von Gartner, Forrester Research, Yankee Group, Evans Data, Frost & Sullivan, CIO Strategy Forum, Computerworld und Kelton Research aufgenommen. Das Referenzwerk kann – nach vorheriger Registrierung – hier heruntergeladen oder zum Postversand bestellt werden.

Studien: Potenziale für Mobile und Online Payment

CapGeminiEine Studie von Capgemini Consulting erweist die hohe Akzeptanz von Mobile Payment als Zahlungsmethode via Mobiltelefon bei einheimischen Verbrauchern. Das Beratungsunternehmen schätzt das mögliche Marktvolumen in Deutschland nur durch Endkundengebühren auf allein 600 Mio. Euro – also noch ohne Transaktionsgebühren. Laut Cap Gemini sind heute bereits 1,3 Mio. Anwender bereit, bis zu fünf Euro pro Monat zu bezahlen, um Mobile Payment überhaupt nutzen zu können. Der Studie zufolge ist das Wachstumspotenzial erheblich, da ein ganzes Drittel der Deutschen dem Mobile Payment noch unentschlossen gegenüber steht. Hier könnten schlüssigere, besser dokumentierte Geschäftsmodelle und -prozesse helfen, bei denen Carrier, Diensteanbieter und Finanzdienstleister zusammenarbeiten. Ein weiteres K.O.-Kriterium ist natürlich die Sicherheit. Beispiele für bereits heute erfolgreiche Mobile Payment Services sind beispielsweise Mobile Parking oder auch die Handybriefmarke der Deutschen Post. Zur Studie geht es hier.

YankeeDoodleEine Studie der Marktforscher der Yankee Group belegt zusätzlich, dass in den USA in diesem Jahr bereits 8,7 Prozent aller Konsumenten ihre Rechnungen per Internet begleichen. Vergangenes Jahr waren es erst 5,1 Prozent.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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